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Kreuzzug gegen den Gral
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Eine große Melancholie liegt über der Geschichte von Languedoc und der Provence. Dort war ein Volk herangewachsen, das nicht in mittelalterlicher Weltflucht versank, sondern heiter und unbeschwert der Musik, der Dichtung, der Baukunst und der Minne huldigte. Aber dieses Volk diente nicht dem Kreuz, sondern dem Gral. Und so wurde es mit Kreuzzügen überzogen und in einem Meer von Blut und Haß ertränkt.Was blieb, ist der Mythos von Montsegur und die spirituelle Botschaft vom Heiligen Gral. Es ist das Verdienst Otto Rahns, uns an die Wurzeln dieser Botschaft zurückgeführt und die Suche nach dem Gral wieder aufgenommen zu haben.Rahn war erfüllt von leidenschaftlicher Hingabe an sein gewaltiges Thema, und so gelang ihm ein tiefbewegendes, oft nachdenklich stimmendes, zutiefst dichterisches und auch wahres Werk.

Anbieter: buecher
Stand: 07.08.2020
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Trennungskompetenz: Die Kunst, Psychotherapien ...
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Nicht nur die Einleitung einer Psychotherapie erfordert ein besonderes Handlungs-und Bewußtseinsrepertoire seitens des Therapeuten, sondern auch ihre Beendigung und damit die zielgerichtete und reflektierte Einleitung der Endphase - und dies um so mehr in einer Zeit, in der die Dauer einer Behandlung stark durch enge finanzielle Rahmenbedingungen eingeschränkt ist.Der Therapeut muß heute viel mehr als früher Zeitmanagement lernen, und das umfaßt ein individuell am Patienten orientiertes fachkundiges und ökonomisches Beendigungshandeln. Überraschenderweise gibt es über die Beendigungsphase in der Therapie kaum Literatur, und selbst von den "Großen" der Psychoanalyse liegt nur wenig Systematisches vor, möglicherweise, wie Eva Jaeggi in ihrem Vorwort meint, weil Therapeuten selbst gerne dem Thema Abschied und Trennung ausweichen.Die Autorin beginnt mit einer Darstellung des "Beendigungswissens" für den Praktiker, in der die theoretischen und methodischen Voraussetzungen ebenso beschrieben werden wie einzelne technische Strategien, die zu einer fachgerechten und von beiden Seiten gewollten Beendigung führen. Ein historischer Rückblick auf die Erkenntnisse seit Freud, Ferenczi und Balint bis heute beendet den Grundlagenteil. Im Hauptteil erfolgt eine schulenspezifische Gegenüberstellung des jeweiligen Beendigungshandelns einzelner therapeutischer Richtungen, wobei ausgesuchte Fallbeispiele die jeweils unterschiedlichen Vorgehensweisen und Probleme illustrieren. Die Vignetten stammen aus den vier verbreitetsten Therapierichtungen, nämlich aus der Psychoanalyse, der Gestalt-, der Gesprächs- und der Verhaltenstherapie."Es ist das besondere Merkmal einer therapeutischen Beziehung, daß sie auf ihre möglichst baldige Beendigung hin ausgerichtet ist." (nach Otto Rank)Stimmen zum Buch"Frau Müller-Ebert ist es auf einfühlsame Weise gelungen, in ihren Interviews auch sehr persönliche Ebenen bei den von ihr befragten Therapeuten anzusprechen, was die Lektüre spannend macht und zur Selbstreflexion anregt. ... [Ihr] Verdienst ... liegt darin, sich dem Thema "Trennungskompetenz" in klinischer Hinsicht differenziert und zielgerichtet zu nähern ..."Oliver Kugele (Psychotherapie im Dialog, 06/2007)

Anbieter: buecher
Stand: 07.08.2020
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Trennungskompetenz: Die Kunst, Psychotherapien ...
39,10 € *
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Nicht nur die Einleitung einer Psychotherapie erfordert ein besonderes Handlungs-und Bewußtseinsrepertoire seitens des Therapeuten, sondern auch ihre Beendigung und damit die zielgerichtete und reflektierte Einleitung der Endphase - und dies um so mehr in einer Zeit, in der die Dauer einer Behandlung stark durch enge finanzielle Rahmenbedingungen eingeschränkt ist.Der Therapeut muß heute viel mehr als früher Zeitmanagement lernen, und das umfaßt ein individuell am Patienten orientiertes fachkundiges und ökonomisches Beendigungshandeln. Überraschenderweise gibt es über die Beendigungsphase in der Therapie kaum Literatur, und selbst von den "Großen" der Psychoanalyse liegt nur wenig Systematisches vor, möglicherweise, wie Eva Jaeggi in ihrem Vorwort meint, weil Therapeuten selbst gerne dem Thema Abschied und Trennung ausweichen.Die Autorin beginnt mit einer Darstellung des "Beendigungswissens" für den Praktiker, in der die theoretischen und methodischen Voraussetzungen ebenso beschrieben werden wie einzelne technische Strategien, die zu einer fachgerechten und von beiden Seiten gewollten Beendigung führen. Ein historischer Rückblick auf die Erkenntnisse seit Freud, Ferenczi und Balint bis heute beendet den Grundlagenteil. Im Hauptteil erfolgt eine schulenspezifische Gegenüberstellung des jeweiligen Beendigungshandelns einzelner therapeutischer Richtungen, wobei ausgesuchte Fallbeispiele die jeweils unterschiedlichen Vorgehensweisen und Probleme illustrieren. Die Vignetten stammen aus den vier verbreitetsten Therapierichtungen, nämlich aus der Psychoanalyse, der Gestalt-, der Gesprächs- und der Verhaltenstherapie."Es ist das besondere Merkmal einer therapeutischen Beziehung, daß sie auf ihre möglichst baldige Beendigung hin ausgerichtet ist." (nach Otto Rank)Stimmen zum Buch"Frau Müller-Ebert ist es auf einfühlsame Weise gelungen, in ihren Interviews auch sehr persönliche Ebenen bei den von ihr befragten Therapeuten anzusprechen, was die Lektüre spannend macht und zur Selbstreflexion anregt. ... [Ihr] Verdienst ... liegt darin, sich dem Thema "Trennungskompetenz" in klinischer Hinsicht differenziert und zielgerichtet zu nähern ..."Oliver Kugele (Psychotherapie im Dialog, 06/2007)

Anbieter: buecher
Stand: 07.08.2020
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Trennungskompetenz, Die Kunst, Psychotherapien ...
38,00 € *
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Nicht nur die Einleitung einer Psychotherapie erfordert ein besonderes Handlungs-und Bewußtseinsrepertoire seitens des Therapeuten, sondern auch ihre Beendigung und damit die zielgerichtete und reflektierte Einleitung der Endphase - und dies um so mehr in einer Zeit, in der die Dauer einer Behandlung stark durch enge finanzielle Rahmenbedingungen eingeschränkt ist.Der Therapeut muß heute viel mehr als früher Zeitmanagement lernen, und das umfaßt ein individuell am Patienten orientiertes fachkundiges und ökonomisches Beendigungshandeln. Überraschenderweise gibt es über die Beendigungsphase in der Therapie kaum Literatur, und selbst von den "Großen" der Psychoanalyse liegt nur wenig Systematisches vor, möglicherweise, wie Eva Jaeggi in ihrem Vorwort meint, weil Therapeuten selbst gerne dem Thema Abschied und Trennung ausweichen.Die Autorin beginnt mit einer Darstellung des "Beendigungswissens" für den Praktiker, in der die theoretischen und methodischen Voraussetzungen ebenso beschrieben werden wie einzelne technische Strategien, die zu einer fachgerechten und von beiden Seiten gewollten Beendigung führen. Ein historischer Rückblick auf die Erkenntnisse seit Freud, Ferenczi und Balint bis heute beendet den Grundlagenteil. Im Hauptteil erfolgt eine schulenspezifische Gegenüberstellung des jeweiligen Beendigungshandelns einzelner therapeutischer Richtungen, wobei ausgesuchte Fallbeispiele die jeweils unterschiedlichen Vorgehensweisen und Probleme illustrieren. Die Vignetten stammen aus den vier verbreitetsten Therapierichtungen, nämlich aus der Psychoanalyse, der Gestalt-, der Gesprächs- und der Verhaltenstherapie."Es ist das besondere Merkmal einer therapeutischen Beziehung, daß sie auf ihre möglichst baldige Beendigung hin ausgerichtet ist." (nach Otto Rank)Stimmen zum Buch"Frau Müller-Ebert ist es auf einfühlsame Weise gelungen, in ihren Interviews auch sehr persönliche Ebenen bei den von ihr befragten Therapeuten anzusprechen, was die Lektüre spannend macht und zur Selbstreflexion anregt. ... [Ihr] Verdienst ... liegt darin, sich dem Thema "Trennungskompetenz" in klinischer Hinsicht differenziert und zielgerichtet zu nähern ..."Oliver Kugele (Psychotherapie im Dialog, 06/2007)

Anbieter: Dodax
Stand: 07.08.2020
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Otto Rank
69,90 CHF *
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»Lieberman ist es glänzend gelungen, die Evolution von Ranks Gedanken in Verbindung mit seinem Leben und dem Milieu, in dem er sich bewegte, klar aufzuzeigen – was keine leichte Aufgabe ist. Denn Ranks Ideen waren so tiefgreifend, so unbeschreiblich, seiner Zeit so weit voraus.« Michael Vincent Miller, New York Times Book Review Otto Rank war in den Anfängen der Psychoanalyse der erste, der die Bedeutung der Mutterbeziehung für die analytische Situation und die Entstehung der Neurosen in ihrer vollen Tragweite erkannte und sie in ihrer theoretischen Dimension als Objektbeziehungspsychologie und in ihrer klinischen Anwendung formulierte. In seiner grundlegenden Biografie über Otto Rank zeigt James Lieberman Ranks Verdienst als einer der grossen analytischen Pioniere des 20. Jahrhunderts auf, der nicht nur Psychologen, Psychiater und andere Praktiker beeinflusste, sondern auch Künstler und Schriftsteller wie Anaïs Nin, Henry Miller, Paul Goodman und Max Lerner. Dabei unterschlägt der Autor auch die lange ablehnende Rezeption Ranks nicht. Dem Leser wird anschaulich dargelegt, welche Chancen eine Neuentdeckung Ranks für die heutige Psychoanalyse, die humanistische Psychotherapie und die Kulturwissenschaften bietet.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.08.2020
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Auf der Suche nach dem richtigen Beruf
67,90 CHF *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Nur wenige Entscheidungen im Leben eines Jugendlichen sind so schwierig und doch so wichtig wie die Wahl des richtigen Berufes. Individuelle und gesellschaftliche Entscheidungen begleiten ihn auf diesem Weg, der in eine bestimmte Ausbildung mündet und somit den ersten Schritt in das spätere Erwerbsleben darstellt. Welche enorme Bedeutung dieser Schritt hat, wird deutlich, wenn man die Veränderungen, die mit diesem einhergehen näher betrachtet. Die jungen Menschen befinden sich in einem Prozess, der durch ständig wechselnde Lebensumstände geprägt ist. Damit verbunden ist der Übergang von der Schule ins Berufsleben, das Loslösen von den Eltern, der Erwerb neuer Freiheiten und nicht zuletzt der Verdienst des ersten eigenen Geldes. Dieser Schritt, der mitunter das Erwachsenwerden des Jugendlichen signalisiert, gilt somit als wichtiger Einschnitt im Leben und stellt nicht zuletzt einen neuen Lebensabschnitt dar. Durch die Entscheidung für eine Berufsausbildung werden die Weichen für jede weitere berufliche Entwicklung gestellt, weshalb diesem ersten prägenden Schritt, der sogenannten 'ersten Schwelle' (vgl. Länderbericht CEDEFOP 1996, S. 4) ein hohes Mass an Bedeutung zugesprochen wird. Die berufliche Erstausbildung ist nach wie vor entscheidend für den späteren Berufseinstieg und bei jungen Frauen und Männern gleichermassen die erste Stufe ins Erwerbsleben. Im Prozess der beruflichen Sozialisation, die unmittelbar mit der Berufswahl zusammenhängt, entwickelt der Jugendliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, Orientierungs- und Wertvorstellungen sowie soziale und fachliche Qualifikationen, die ihn als Mitglied der Gesellschaft auszeichnen und von anderen unterscheiden. Natürlich sind hierbei ebenso unzählige vorberufliche Sozialisationsaspekte

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.08.2020
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Auf der Suche nach dem richtigen Beruf
32,90 CHF *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Nur wenige Entscheidungen im Leben eines Jugendlichen sind so schwierig und doch so wichtig wie die Wahl des richtigen Berufes. Individuelle und gesellschaftliche Entscheidungen begleiten ihn auf diesem Weg, der in eine bestimmte Ausbildung mündet und somit den ersten Schritt in das spätere Erwerbsleben darstellt. Welche enorme Bedeutung dieser Schritt hat, wird deutlich, wenn man die Veränderungen, die mit diesem einhergehen näher betrachtet. Die jungen Menschen befinden sich in einem Prozess, der durch ständig wechselnde Lebensumstände geprägt ist. Damit verbunden ist der Übergang von der Schule ins Berufsleben, das Loslösen von den Eltern, der Erwerb neuer Freiheiten und nicht zuletzt der Verdienst des ersten eigenen Geldes. Dieser Schritt, der mitunter das Erwachsenwerden des Jugendlichen signalisiert, gilt somit als wichtiger Einschnitt im Leben und stellt nicht zuletzt einen neuen Lebensabschnitt dar. Durch die Entscheidung für eine Berufsausbildung werden die Weichen für jede weitere berufliche Entwicklung gestellt, weshalb diesem ersten prägenden Schritt, der sogenannten 'ersten Schwelle' (vgl. Länderbericht CEDEFOP 1996, S. 4) ein hohes Mass an Bedeutung zugesprochen wird. Die berufliche Erstausbildung ist nach wie vor entscheidend für den späteren Berufseinstieg und bei jungen Frauen und Männern gleichermassen die erste Stufe ins Erwerbsleben. Im Prozess der beruflichen Sozialisation, die unmittelbar mit der Berufswahl zusammenhängt, entwickelt der Jugendliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, Orientierungs- und Wertvorstellungen sowie soziale und fachliche Qualifikationen, die ihn als Mitglied der Gesellschaft auszeichnen und von anderen unterscheiden. Natürlich sind hierbei ebenso unzählige vorberufliche Sozialisationsaspekte nicht ausser Acht zu lassen. Primäre Sozialisationsinstanzen, wie z. B. die Eltern, nehmen ebenso Einfluss auf das Berufswahlverhalten wie Sekundäre, genannt seien an dieser Stelle die Schule und der Freundeskreis. Ebenso wichtige Faktoren im Sozialisationsprozess sind das soziale Milieu, regionale und lokale Umstände und nicht zuletzt die wirtschaftlichen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt. ....

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.08.2020
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Binswanger
10,90 CHF *
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Diese Abhandlung wurde für jeden weltgewandten, medizinisch und kulturell interessierten Menschen geschrieben, speziell aber für alle Personen die in ihren Leben mit einer psychischen Erkrankung zu tun haben, sei es als Betroffene, Verwandte, Nachbarn, Freunde oder auch auf beruflicher Ebene. Für all diese Personengruppen wird diese Buch von besonderen Interesse sein, denn dem Psychiater Otto Binswanger ist es unter anderem zu verdanken das die Betroffenen überhaupt als Patienten angesehen wurden. Dies war in der Vergangenheit nicht so! Dank aufgeschlossenen Ärzten, vornweg Otto Binswanger, ist diese erfreuliche Entwicklung in der Psychiatrie zu verdanken. Davor wurden diese Menschen als Renitent und Verbrechern gleich angesehen und dementsprechend auch behandelt. Einzelhaft, Zwangsjacken und Arbeitstherapien waren nur ein kleiner Teil der Behandlungen. Abgerundet wird die Palette der Behandlungsversuche durch recht zweifelhafte Therapien wie die Elektroschocktherapie oder Lobotomie. Von diesen unschönen Massnahmen soll hier berichtet werden. Darüber hinaus nimmt ein breites Spektrum dieses Buches den heutigen Psychiatriealtag unter die kritische Lupe. Was kann die heutige Psychiatrie wirklich leisten, wo sind Fehlentwicklungen und Missbräuche zu verzeichnen? Es werden alle wichtigen psychischen Erkrankungen exakt laut DSM 5 Definition erläutert, von den Hysterieanfällen früherer Jahre bis Burnout und ADHS!. Apropos ADHS, die federführende Unterstützung bei der Entwicklung einer eigenständigen Kinder und Jugendpsychiatrie ist ein besonderer Verdienst von Otto Binswanger. Es wird aber in diesem Buch nicht nur Kritik geübt, sondern auch aufzeigt wie eine Alternative Psychiatrie aussehen kann. Abgerundet wird dieses Buch durch eine anschauliche Bebilderung, durch zum Teil mystische Fotomontagen, die versuchen sollen den Leser in längst vergangene Zeiten mit zu nehmen. Sollte schliesslich dadurch das Interesse des Lesers auf mehr Informationen vor Ort geweckt wurden sein, so findet er hier wertvolle Links zu Museen, Burgen und interessanten Ausstellungen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.08.2020
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Mädchenliteratur im Wilhelminischen Kaiserreich...
34,90 CHF *
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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das literarisch gezeichnete Bild der Mädchenerziehung zu Zeiten des Kaisers Wilhelm II., ist den gesellschaftlichen Ambivalenzen angeglichen. Im Rahmen der Geschlechterpolarität bleibt das tradierte Weiblichkeitsideal unangetastet. Es wird nach wie vor an die nächste Mädchengeneration herangetragen, wenn auch mit neuen Perspektiven und innovativen Überlegungen. Unhinterfragte Einstellungen des Patriarchats, die nun mit den ökonomischen und wirtschaftlichen Veränderungen korrelieren, werden allerdings thematisiert: Beispielsweise werden die Mädchen ohne standesmässige Ausnahme zur Erwerbstätigkeit aufgefordert. Die von den jungen Mädchen gefürchteten Vernunftehen können bei eigenem finanziellen Verdienst abgelehnt werden. Für den Fall als Frau alleinstehend zu bleiben, ist die eigene Bestreitung des Lebensunterhalts von enormen Vorteil, da nicht mehr auf die finanzielle Gunst der Verwandten zurückgegriffen werden muss. Diese beruflichen Vorteile fördern die Eigenständigkeit und heben das Selbstvertrauen der Mädchen. Zudem gewinnen sie neue Perspektiven für ihre Lebensgestaltung. Ihre Identität müssen sie nicht mehr allein von dem Status ihrer Familie oder ihres Mannes ableiten, sondern sie können sich über ihren Beruf definieren. Die Mädchen sollen animiert werden, sich mit ihrer Rolle innerhalb der gesellschaftlichen Wirklichkeit auseinanderzusetzen und sich darin einzufinden. (vgl. Otto 1990, S.72 f.) Die Erziehungswerte, die in der Mädchenliteratur vermittelt werden, bzw. nach denen die verschiedenen Literatursparten konzipiert sind, gründen nach wie vor auf den von Malvine von Steinau eingeführten Begriffs, der ¿weibliche Takt¿. Darunter verbergen sich sämtliche archaisch geprägten weiblichen Tugenden, die in den vorherigen Kapiteln eingehend erörtert worden sind. Von den gedrillten und antrainierten Verhaltensweisen der Bescheidenheit, Reinlichkeit, Folgsamkeit und Selbstverleumdung kann sich die Wilhelminische Generation noch nicht trennen. Dies trifft vor allem auf die höheren gesellschaftlichen Stände zu, die nach wie vor grössten Wert auf äusserliche Repräsentanz legen. Die dahin rollenfixierte Mädchenerziehung ist auf die von der Gesellschaft an sie gerichteten Aufgaben und Erwartungen zugeschnitten. Um das Erziehungsziel einer perfekten jungen Dame zu erzwingen, wird auf die beliebten psychologischen Mittel der internalisierten Schuldhaftigkeit und den Liebesentzug zurückgegriffen. Die Mischung aus [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.08.2020
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